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| November 2001, 17
min Film 2 zur Aufklärung eines jungen Publikums
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| Sabines Vermutung bestätigt sich: sie ist schwanger. Mit
ihrem Freund Frido bespricht sie die freudige Nachricht. Am Abend trifft das Paar Freunde
in der Kneipe. Norbert gibt eine Runde aus. Doch Sabine lehnt die Einladung zum Tequila
ab.
Nach dieser Einführung in das Thema mit Spielsfilmszenen beginnt der fachliche Teils des
Filmes. Junge Frauen berichten über ihr Trinkverhalten und ob sie auch während der
Schwangerschaft Alkohol zu konsumieren würden. Der Berliner Kinderarzt Prof. Hans-Ludwig
Spohr erläutert die Auswirkungen von Alkohol auf den Embryo. Alkohol in der
Schwangerschaft gilt als häufigste Ursache für eine verzögerte geistige Entwicklung bei
Kindern. Sichtbare körperliche Anzeichen einer Alkoholschädigung sind Anomalien im
Gesicht, ein zu kleiner Kopf oder Untergewicht. Die Symptome beim Kind werden
Alkoholembryopathie oder Fetales Alkoholsyndrom genannt. Bereits geringe Mengen von
Alkohol während der Schwangerschaft können zu körperlichen oder geistigen
Fehlentwicklungen beim Kind, insbesondere zu Verhaltensauffälligkeiten, führen. Beate
und Rüdiger vom Knappen haben direkt aus dem Krankenhaus einen Säugling mit Fetalem
Alkoholsyndrom in Pflege genommen. Tini ist heute 19 Jahre alt und besucht eine Schule
für geistig Behinderte. Jährlich kommen in Deutschland ca. 2000 durch Alkohol
geschädigte Kinder zur Welt. Der Film wendet sich vor allem an junge Menschen im Alter
von 15 bis 25 Jahren und klärt über die negativen Auswirkungen von Alkoholkonsum
während der Schwangerschaft auf. Stichwörter: Alkohol, Schwangerschaft, Sucht, Alkoholsyndrom, Alkoholembryopathie, Aufklärung, Jugend, Embryo |
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